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Um auf die Anfragsfrage zurückzukommen
"WO/WIE verkaufe ich einen EV2?"
die Antwort ist "GAR NICHT"
Der Markt für diese Fahrzeuge in Österreich ist kaputt - Entweder werden neue Autos geleast oder alte (unter 10.000 EUR) gekauft. KEINER traut einem privaten Verkäufer über den Weg, es sei denn man würde ihn fast verschenken.
Neupreis: 36.500 EURO
Kaufpreis nach 2 Jahren 21.000 EURO €
HändlerAngebot nach insgesamt 4 Jahren: 12.000 €
Maximal zu erzielender Preis am "Privatmarkt": 14.000 €
Das ergibt einen Wertverlust von 22.000 € in nur 4 Jahren, also 5.625 € IM JAHR !!!
Wir haben daher umgedacht und unseren Clio verkauft - da war der Wertverlust "nur" 1000 EURO im Jahr - auch nicht gering aber immerhin keine 5.625
Wir behalten also daher unseren Fiat und fahren ihn bis er die "Patschen streckt" oder er anfängt uns mit Reparaturen armzufressen (ausgen. Partikelfilter und Zahnriemen) - oder wir verkaufen ihen dann wenn er 8 oder 10 Jahre alt ist, dann ist er wieder leichter zu verkaufen da 10.000 € oft die magische Grenze ist und der Wertverlust immer geringer wird je älter das Fahrzeug ist - also "halten" ist die Devise. Gefahren wird er auch nicht mehr viel, daher relativieren sich die Kilometer auch noch je länger wir ihn halten.
Auf jeden Fall werden wir wohl keinen EV2 mehr kaufen - speziell seit ich mit dem BMW unterwegs bin fällt mir schon auf, daß da doch noch Welten zwischen einem EV2 und einem BMW sind, das fällt einem erst auf wenn man den Unterschied kennt. Ich will damit nicht sagen, daß der EV2 schlecht ist, aber abgesehen von der Schiebetüre und dem Raumangebot ist er nicht mit dem BMW zu vergleichen, kostet aber gleich viel Geld ... zudem bin ich kürzlich mit einem 10 Jahre alten Espace mit 150.000 km drauf gefahren - der ist mir nicht schlechter als mein Ulysse vorgekommen - war aber in der Anschaffung billiger und ist noch größer ....
Nun gut, dann werden wir unseren EV2 jetzt hegen und pflegen und hoffen, daß nix kaputt wird (wenn doch was ist gibt es ja das gute Forum hier) und wir die Erhaltung so weit wie möglich reduzieren können (Teilkasko und keine Vollkasko, billig reparieren und nicht zum Fiat stellen, Service nur soweit wirklich notwendig (Öl, Zahnriemen, der Rest auf Zuruf vom § 57a Pickerl) ...)
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